Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen der 2beonline, Inhaberin Alexandra Runebaum, Bahnhofstraße 8, 26169 Friesoythe (nachfolgend „Anbieter“), und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Kunde“) über die Nutzung der unter der Marke Lead Hero angebotenen Dienstleistungen.
Diese AGB gelten ausschließlich im unternehmerischen Geschäftsverkehr (B2B). Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind ausdrücklich nicht Adressaten dieser Leistungen. Der Anbieter erbringt seine Leistungen ausschließlich gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.
Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Diese AGB gelten auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender oder von diesen AGB abweichender Bedingungen des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt.
Der Vertrag kommt zwischen dem Anbieter und dem Kunden durch folgende Schritte zustande:
Alle Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind oder eine bestimmte Annahmefrist enthalten. Technische sowie sonstige Änderungen und Verbesserungen bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten.
Verträge über Lead-Hero-Leistungen werden in deutscher Sprache geschlossen. Der Vertragstext wird nach Vertragsschluss auf Anfrage vom Anbieter zur Verfügung gestellt.
Der Anbieter erbringt unter der Marke Lead Hero KI-gestützte Lead-Generierungs- und Marketingleistungen. Der genaue Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweils gebuchten Paket (Start, Pro oder Ultimate) sowie etwaigen individuellen Vereinbarungen im Angebot oder Auftragsformular.
Die Leistungen umfassen je nach Paket insbesondere:
Der Anbieter ist berechtigt, Drittanbieter und Subunternehmer zur Leistungserbringung einzusetzen, sofern dies dem Kunden gegenüber keine wesentlichen Nachteile bewirkt. Die Verantwortlichkeit des Anbieters gegenüber dem Kunden bleibt hiervon unberührt.
Soweit nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart, schuldet der Anbieter keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z. B. eine bestimmte Anzahl an Leads oder Conversions). Die Leistungen des Anbieters sind Dienstleistungen und keine Werkleistungen mit Erfolgshaftung.
Leistungsänderungen und -erweiterungen bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und können zusätzliche Gebühren begründen. Testphasen oder Pilotprojekte werden nur in schriftlich vereinbarten Sonderkonditionen angeboten.
Die Mindestlaufzeit des Vertrages richtet sich nach dem gewählten Paket und der im Angebot vereinbarten Vertragsdauer:
| Paket | Mindestlaufzeit | Kündigungsfrist |
|---|---|---|
| Start, Pro, Ultimate | 1 Monat (Monatstarif) | 30 Tage zum Monatsende |
| Start, Pro, Ultimate | 12 Monate (Jahrestarif) | 30 Tage zum Ende der Laufzeit |
| Start, Pro, Ultimate | 24 Monate (2-Jahres-Tarif) | 30 Tage zum Ende der Laufzeit |
Der Vertrag verlängert sich nach Ablauf der Mindestlaufzeit automatisch um jeweils einen Monat, sofern er nicht fristgerecht gekündigt wird.
Form der Kündigung: Die Kündigung kann per E-Mail an [email protected] oder schriftlich an die oben genannte Geschäftsadresse erklärt werden. Der Zugang der Kündigung beim Anbieter ist maßgeblich. Eine Kündigungsbestätigung per E-Mail wird vom Anbieter innerhalb von 5 Werktagen versandt.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde mit zwei aufeinanderfolgenden Monatszahlungen in Verzug gerät, oder wenn über das Vermögen des Kunden das Insolvenzverfahren eröffnet oder dessen Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird.
Nach Beendigung des Vertrages werden alle für den Kunden erstellten Inhalte und Zugangsdaten auf Anfrage innerhalb von 30 Tagen übergeben. Danach ist der Anbieter berechtigt, diese Daten zu löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Die Vergütung richtet sich nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Angebot des Anbieters. Die Nettopreise der aktuellen Pakete betragen:
| Paket | Monatliche Gebühr (netto) | Einrichtungsgebühr (netto) |
|---|---|---|
| Start | 299 € / Monat | Entfällt bei Jahreslaufzeit; bei kürzerer Laufzeit nach Vereinbarung |
| Pro | 499 € / Monat | Entfällt bei Jahreslaufzeit; bei kürzerer Laufzeit nach Vereinbarung |
| Ultimate | 749 € / Monat | Entfällt bei Jahreslaufzeit; bei kürzerer Laufzeit nach Vereinbarung |
Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer in der jeweils gültigen Höhe. Als Unternehmer im Sinne des UStG schuldet der Kunde die Mehrwertsteuer zusätzlich zur Nettovergütung.
Rechnungsstellung: Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Die erste Rechnung wird unmittelbar nach Vertragsschluss gestellt und umfasst ggf. eine anteilige Vergütung für den laufenden Monat (anteilig ab Leistungsbeginn) sowie die Einrichtungsgebühr, falls vereinbart.
Zahlungsfrist: Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Nach Ablauf dieser Frist befindet sich der Kunde ohne weitere Mahnung in Verzug. Der Anbieter ist berechtigt, ab dem Zeitpunkt des Verzugs Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu verlangen.
Zahlungsart: Die bevorzugte Zahlungsart ist SEPA-Überweisung auf das im Angebot oder der Rechnung angegebene Konto des Anbieters. Abweichende Zahlungsarten können individuell vereinbart werden.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, bei Zahlungsverzug die Leistungserbringung bis zum Ausgleich der offenen Beträge einzustellen. Ausstehende Zahlungspflichten des Kunden bleiben hiervon unberührt.
Preisanpassungen werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor Wirksamwerden schriftlich (E-Mail genügt) mitgeteilt. Bei wesentlichen Preisanpassungen steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu, das innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der Mitteilung ausübbar ist.
Die ordnungsgemäße Leistungserbringung durch den Anbieter setzt die aktive Mitwirkung des Kunden voraus. Der Kunde verpflichtet sich insbesondere:
Verzögerungen, die durch unzureichende oder verspätete Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Vereinbarte Fristen und Leistungszusagen verlängern sich in einem solchen Fall entsprechend. Mehraufwand, der dem Anbieter durch mangelnde Mitwirkung entsteht, kann dem Kunden gesondert in Rechnung gestellt werden.
Der Anbieter räumt dem Kunden mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht ausschließliches, zeitlich auf die Vertragsdauer beschränktes und nicht übertragbares Nutzungsrecht an den im Rahmen des Vertrages erstellten Inhalten (Texte, Grafiken, Social-Media-Posts, Werbemittel etc.) ein.
Die Nutzungsrechte sind auf den vertraglich vereinbarten Verwendungszweck (Marketing und Lead-Generierung des Kunden) beschränkt. Eine Weitergabe oder Sublizenzierung an Dritte ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters unzulässig.
Sofern im Einzelfall vollständige Übertragung von Nutzungsrechten gewünscht wird, ist dies gesondert schriftlich zu vereinbaren und kann zusätzliche Gebühren begründen.
Dem Anbieter verbleibt das Recht, die im Rahmen des Vertragsverhältnisses erbrachten Arbeiten zu Referenzzwecken in seinem Portfolio oder auf der eigenen Website zu verwenden, sofern der Kunde dem nicht aus berechtigten Gründen widerspricht.
Alle Rechte an selbst entwickelten Methoden, Templates, Workflows und KI-Systemen des Anbieters verbleiben ausschließlich beim Anbieter.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten Informationen über die jeweils andere Partei – insbesondere Geschäftsgeheimnisse, Kundendaten, technische Konzepte, Strategien und Preisgestaltung – vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
Die Vertraulichkeitspflicht gilt:
Von der Vertraulichkeitspflicht ausgenommen sind Informationen, die:
Der Anbieter ist berechtigt, Mitarbeiter und Subunternehmer in die Leistungserbringung einzubeziehen, sofern diese ebenfalls zur Vertraulichkeit verpflichtet sind.
Der Anbieter haftet für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Anbieters, seiner Erfüllungsgehilfen oder gesetzlichen Vertreter verursacht wurden, unbeschränkt.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur, soweit eine Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) vorliegt. In diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Als Kardinalpflichten gelten solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, nicht erzielte Einsparungen sowie Schäden aus Ansprüchen Dritter ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
Der Anbieter übernimmt keine Garantie für den Eintritt bestimmter wirtschaftlicher Ergebnisse, insbesondere:
Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle, Änderungen oder Einschränkungen durch Drittplattformen (z. B. Google, Meta, LinkedIn), die außerhalb seines Einflussbereichs liegen. Änderungen der Algorithmen, Werbeplattformen oder Richtlinien Dritter berechtigen den Kunden nicht zur Kündigung oder Minderung der Vergütung.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und seiner Mitarbeiter ausschließlich zum Zweck der Vertragsabwicklung und Leistungserbringung sowie zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten. Nähere Informationen zur Art, zum Umfang und zum Zweck der Datenverarbeitung sowie zu den Rechten der betroffenen Personen enthält die Datenschutzerklärung des Anbieters.
Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten des Kunden oder seiner Kunden verarbeitet (z. B. im Rahmen des CRM, der Lead-Verwaltung oder der Voice KI), schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab.
Der Kunde ist verpflichtet, sicherzustellen, dass er für die Übermittlung personenbezogener Daten an den Anbieter über eine geeignete Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO verfügt und seinen Informationspflichten gegenüber den betroffenen Personen nachgekommen ist.
Die vollständige Datenschutzerklärung ist unter leadhero.pro/datenschutz abrufbar.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor Wirksamwerden schriftlich (E-Mail genügt) mitgeteilt.
Widerspricht der Kunde den geänderten AGB nicht innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der Mitteilung schriftlich, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Mitteilung ausdrücklich auf diese Rechtsfolge und die Widerspruchsmöglichkeit hinweisen.
Widerspricht der Kunde fristgerecht, hat er das Recht, den Vertrag mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende des laufenden Kalendermonats zu kündigen.
Redaktionelle Änderungen sowie Änderungen, die ausschließlich zugunsten des Kunden wirken, sind jederzeit möglich und bedürfen keines Widerspruchsverfahrens.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Parteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.
Entsprechendes gilt für den Fall, dass sich diese AGB als lückenhaft erweisen sollten. Anstelle einer richterlichen Ergänzung des Vertrages tritt eine einvernehmliche Regelung der Parteien, die dem wirtschaftlichen Zweck der Lücke am nächsten kommt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesen AGB und den auf ihrer Grundlage geschlossenen Verträgen ist – soweit gesetzlich zulässig – Friesoythe. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
Diese AGB unterliegen ausschließlich deutschem Recht. Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Da unsere Leistungen sich ausschließlich an Unternehmer richten, sind wir zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
Anbieter: 2beonline, Inhaberin Alexandra Runebaum
Bahnhofstraße 8, 26169 Friesoythe
E-Mail: [email protected]
Telefon: 04491 7804004